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Black Dog Groove Society -Dog Dance
Black Dog Groove Society - Dog Dance
„Eine Hammond-Orgel klingt einfach immer megacool und irgendwie auch nach guter Laune. Daher kommt man schon bei den ersten Takten dieses neuen Albums nicht um ein breites Grinsen herum. Black Dog Groove Society sind Saxophonistin & Bass-Klarinettistin Katharina Maschmeyer, Gitarrist Nils Pollheide, Schlagzeuger Hardy Fischötter und eben Dirk Schaadt am großen, schmatzenden Tastenmonster, das kurz vor dem Ausladen des Band-Transporters vor Gigs immer alle Mitmusiker unsichtbar werden lässt. Oder sie haben Rücken. Zurück zur Musik: Diese Band swingt und pulsiert, vor allem Dank des unglaublichen Drives von Hardy Fischötter, absolut zeitlos, mit unglaublicher Energie. Wobei das klassische Orgel-Trio mit Drums und Gitarre natürlich nie um ein gewisses traditionelles Flair herumkommt. Da war wohl Tony Williams‘ Band Lifetime in der Besetzung mit Larry Young und John McLaughlin die große, niemals wieder erreichte Ausnahme der Jazz-Geschichte. Organ-Player Dirk Schaadt hat neben seinem eigenen Trio u.a. mit mit Künstlern wie Sydney Youngblood, Marla Glen, Molly Duncan (Average White Band), Mirja Boes oder Tom Gaebel gearbeitet, live und im Studio. Hardy Fischötter spielte bereits 1988 in der legendären Kölner„Franck Band“. Von 1989 bis 2013 war er Mitglied des Trios von Gitarristin Susan Weinert und spielte außerdem mit Charlie Mariano, Richard Bona, Henrik Freischlader, Larry Carlton, Cosmo Klein und Ali Claudi. Gitarrist Nils Pollheide und Saxophonistin Katharina Maschmeyer sind schon lange ein künstlerisches Team, und auch hier harmonieren sie wieder perfekt. Wobei Pollheide am deutlichsten die zeitgenössischen Zutaten in den Band-Sound fließen lässt. Bestes Beispiel dafür ist seine Komposition ,For Sco‘, die keine Fragen offen lässt. Mit angezerrtem Ton jagt er virtuos, bluesig, boppig durch den von Vorbild John S. inspirierten Track. Gefolgt von Katharina Maschmeyer, die am Tenorsaxophon ähnlich energetisch abgeht. Eine tolle Musikerin. „Die Stücke sind beeinflusst von zeitgenössischen Jazz Musikern wie Seamus Blake, Joshua Redman, John Scofield, Larry Carlton und Larry Goldings, andererseits finden sich auch Elemente von Blue Note-Legenden aus den 1950-1960er Jahren wie Hank Mobley, Grant Green und Larry Young“, lese ich im Text zum Album. Black Dog Groove Society haben als Formation das Talent, diese künstlerischen Einflüsse aus gut 60 Jahren Jazz-Historie mit rotem Faden zu fusionieren. Dieses zweite Album der Band ist vielleicht noch mal einen Schritt nach vorne gegangen – und es klingt auch sehr gut. Eingespielt wurde im bandeigenen „Confusing Cats Studio“ in Osnabrück, aufgenommen und gemischt hat es Nils Pollheide. Gute Arbeit.“ - Lothar Trampert / guitar-player.com
BLACK DOG GROOVE SOCIETY Dog Dance (TimeZone, TZ2901): "Der Hund, der da seinen eigenen Schwanz jagt, tut das in Osnabrück. Mit Katharina Maschmeyer und Nils Pollheide als Frauchen und Herrchen. Die Tenorsaxerin und der Gitarrist waren schon im KaMa Quartet ein Team und bereits mit „Fetch the Stick“ (2023) auf den Hund gekommen. Der Hammondorgler Dirk Schaadt blieb ihnen treu, der Drummer Hardy Fischötter mit seinem Background bei der Franck Band und mit Susan Weinert ist neu. Fight Trump, fight afd, fight fascism! Oha, da wird nicht bloß gegroovt, da werden auch Fascho-Scheiß, Katzen und Käse ('Cats & Cheese') verbellt. Die Orgel federt den Swing luftkissenweich ab, schürt aber solistisch mit den Brass gegen die verrückte, die verkehrte Welt. Man kann's ein wenig altmodisch und ein wenig nostalgisch finden, doch wenn der Zeitgeist als Geisterfahrer Gas gibt, gerät selbst gediegener Modern Jazz auf Kollissionskurs, emanzipatorisch und hauntologisch. Pollheide verbeugt sich vor John Scofield ('For Sco'). 'Max & Wick' tanzen auf dem Cover, Wick mit John Wick als Paten, der Nemesis derer, die Hundewelpen was antun. Aus Underdog-Perspektive sind wir eine Sister- & Brotherhood, nur Psychoköter dienen Großkotzbullies und Hosenscheißern ('Diaper Don'). Dagegen – die Church of Soul und die, in der Hank Mobley, Grant Green, Larry Young predigten. Black Dogs und Blue Notes, und zuletzt bei 'Goldies's Pogo Lab' nach nochmal fingerfertigsten Statements an Gitarre und Hammond mit Bleifuß ans Ziel. "- [BA 133 rbd] Bad Alchemy
Black Dog Groove Society - Dog Dance (Geheimtipp / Klangtipp)
"Das Quartett aus Köln und Osnabrück mit dem ungewöhnlichen Namen lässt seinen funkigen „Dog Dance“ von der Leine: Die Orgel knurrt, die E-Gitarre soliert bissig, das Saxofon zeigt die Zähne, die Drums apportieren die meist treibenden Rhythmen dieser Fusion aus Funk, Jazz und Soul. Katharina Maschmeyer (Saxofon), Nils Pollheide (Gitarre), Dirk Schaadt (Hammond-B3-Orgel) und Hardy Fischötter (Drums) wandeln auf den Spuren von Größen wie Joshua Redman, Larry Carlton oder Larry Goldings und touchieren den Stil des US-Labels Blue Note der 50er- und 60er- Jahre. Auf „For Sco“ röchelt die B3 pumpend im Verbund mit heftigen Saitensprüngen als Hommage an Jazzgitarrist John Scofield - das Repertoire lebt mit ähnlich zackigen Songs auf und sorgt mit „Max und Wick“ sogar für einen erheblichen Trommelwirbel." - Stereoplay / Claus Dick
"Wenn ich im Line-up die Besetzung lese, nämlich Saxofon/Gitarre/Orgel/Schlagzeug, dann fallen spontan Assoziationen, die Jazz-Geschichte betreffend. So fällt mir zum Beispiel die Produktion "Prayer Meeting" (1964) mit Jimmy Smith/Stanley Turrentine/Quentin Warren/Donald Bailey ein und es gab.ähnliche Produktionen mit Smith in dieser Form. Andererseits gab es auch brodelnden Jazz-Funk-Groove mit einem Spritzer Soul mit seinem 1972er Album "Root Down". Und hierhin zielt dann schon eher die Black Dog Groove Society mit ihrem aktuellen Album "Dog Dance". Hier gibt es neben eher swingendem Jazz wie beim zweiten Song "Cute" diesen federnden groovenden Sound des Openers "Dog Dance" oder dezenten Funk mit "For Sco", übrigens dem Gitarristen John Scofield gewidmet, natürlich komponiert vom Kollegen Nils Pollheide. Dieser, ich nehme es vorweg, liefert eine großartige Vorstellung ab mit seinem sehr innovativen Spiel, und diese Individualität ist als sehr wichtiges Element innerhalb dieser Produktion zu verstehen. Doch letztlich sind es auch die beiden anderen Solisten, die Saxofonistin Katharina Maschmeyer, die zum Beispiel mit ihrer solistischen Einleitung zu "Mingo" eine gute Vorstellung liefert, und Hammond-Organist Dirk Schaadt, bei dem ich bei einigen Parts an den Kollegen Brian Auger denken muss. Gemeinsam mit Drummer Hardy Fischötter bilden die Vier ein eingespieltes Team, dass sich mit recht vielseitig ausgeprägten Songs vorstellt. So fallen mir stets diverse Titel und Musiker ein, auf die ich gedanklich gebracht werde. Bei "Do Your Thing" wandern meine Gedanken in Richtung Horace Silver, bei "Goldie’s Pogo Lab" muss ich anteilig an den Song "Hi Heel Sneakers" denken. Auch an Produktionen von Larry Goldings erinnert mich das Eine oder Andere, und aus verschiedenen Jahrzehnten in der Entwicklung des Jazz hat man diverse Elemente und Spielarten aufgegriffen und geschickt miteinander verknüpft. Doch wie bereits angeführt, verschließt sich das Quartett auch nicht dem swingenden Jazz, wie "Diaper Don" belegt, das kommt richtig coooooool! Insgesamt betrachtet haben die Vier ein Album mit einem guten Groove vorgelegt, mit einer überzeugend ausgestrahlten Spielfreude und Professionalität". - Wolfgang Giese / Rocktimes
BLACK DOG GROOVE SOCIETY: „Dog Dance“ (Timezone Records) "Was die Musk dieses Quartetts auf jeden Fall macht, das lässt sich schon im Bandnamen ablesen: Sie groovt. Kein Wunder, mit Dirk Schaadt und seiner Hammondorgel sind ein Mann und ein Instrument dabei, das immer für groovige Klänge steht. Saxofonistin Katharina Maschmeyer, Gitarrist Nils Pollheide und Schlagzeuger Hardy Fischötter bilden mit Schaadt eine funkig-groovig-soulige Einheit, die auschließlich selbstkomponierte Stücke Musik spielen, die einerseits zwar an alte Blue Note-Legenden der 1960er Jahre oder auch an den funkigen John Scofield erinnert, aber doch frisch und eigenständig rüberkommt. Und viel Spaß macht. Kleiner Tipp: Ein wenig lauter hören!"- nrw jazz / Christoph Giese
Black Dog Groove Society „Dog Dance“ "Die zwei Hund auf dem Cover scheinen miteinander zu tanzen. Wie die Instrumente auf diesem Album: die Hammondorgel mit dem Saxofon, die Gitarre mit den Drums, dann wird munter durchgetauscht. Kein Zweifel, auf „Dog Dance“, der zweiten Platte von Black Dog Groove Society, ist die Spielfreude immens. Das deutsche Jazz-Quartett - Katharina Maschmeyer (Sax), Nils Pollheide (Gitarre), Dirk Schaadt (Hammond) und Hardy Fischötter (Drums) - versteht es, den klassischen Jazz der 50er, 60er und frühen 70er Jahre mit dermaßen starkem Groove zu versehen, dass es tatsächlich tanzbar wird. Dabei steht der eröffnende Titeltrack exemplarisch für das Rezept sämtlicher Stücke des Albums: Die Drums erzeugen knifflige, aber dezente Rhythmen, vor denen sich das Saxofon, die Gitarre und die Orgel mit ihren Soli austoben und sich dabei immer wieder gegenseitig anfeuern können. Das ist meist quirlig, manchmal relaxt, bisweilen aber auch ein bisschen nervig. Gelegentliche Big-Band-artige Bläsersätze verleihen „Dog Dance“ zudem eine gewisse Eleganz und Opulenz." - Bernd Sievers (Eclipsed)
Konzertbericht Arnstadt & eine Rezension aus der Mint:

Album Rezensionen und Konzertberichte:
Features zum Album "A Love Supreme / Universal Tone" inkl. Interviews mit Katharina Maschmeyer & Nils Pollheide in der Jazzthetik & Jazz Podium: 

In der Ausgabe 12/2015 des Magazins Stereoplay gibt es einen tollen Artikel über die Bauer Studios und die Studiokonzertreihe!
inkl. Titel CD "Räumlichenkeit & Transparenz" mit 16 Tracks, einer davon auch vom Katharina Maschmeyer Quartet!
Features zum Album "Duck On Ice, Flying Cow" aus dem Jazz Podium der Sonic und Jazzthetik:
Ein Bericht über die Coburger Jazznacht 2016!
Ein Konzertbericht über das Konzert des KAMA Quartets im Zehntscheuer in Ravensburg 2017 aus der Schwäbischen Zeitung!








